Holz ist ein Naturmaterial und aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Es ist schön, gesund, nachwachsend und zugleich der perfekte Baustoff. Es ist nahezu beliebig formbar, stabil, und von langer Haltbarkeit. Die Schweden sind die wahren Meister im Holzbau. Seit Jahrhunderten haben sie nie anders gebaut. Nicht nur die Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen sind aus Holz, sondern auch Fenster und Türen und Fußböden und Fassadenverkleidung.

Wie lange ein solches Haus hält, werden wir oft gefragt: Nun ja, skandinavische Stabkirchen sind teilweise älter als 1000 Jahre und das ist ja doch schon recht beachtlich.

Besonderheiten und Merkmale

Besonderheiten von schwedischen Hölzern

Da der Frühjahrsaustrieb ( Wachstumsperiode des Baumes ) in Schweden später beginnt und somit kürzer ist als in Deutschland, sind die Jahresringe der Bäume in Schweden enger und das Holz ist somit fester. Darum wird in Schweden das Holz auch erst mit 80 – 100 Jahren geschlagen ( hingegen in Deutschland mit 60 – 80 Jahren ).

Merkmale im Allgemeinen

Rissbildung

Beim Trocknungsprozess können aufgrund einer nicht gleichmäßigen Holzstruktur Trockenrisse entstehen. Je nach Holzart und Standort des Produktes (z.B. sonniger oder schattiger Standort) kann dies unterschiedlich stark auftreten und auch wieder vergehen.

Quell- und Schwindverhalten

Eine für Holz typische Eigenschaft ist die Volumenveränderung durch Feuchtigkeitsaufnahme bzw. Trocknung. Je nach Feuchte des Materials können Bauteile unterschiedlich stark "arbeiten". Ein frisch eingeschnittenes Kiefernbrett hat z.B. bei einer Feuchtigkeitsabnahme von 10 % ca. 4 % seiner einstigen Stärke verloren! Bei der Druckimprägnierung (z.B. Balkon oder Veranda) wird das Holz voll gesättigt. Es weist daher nach Trocknung die größten Schwindungen auf.

Äste & Maserung

Äste und Maserung des Holzes variieren je nach Holzart und gehören zur Charakteristik eines Holzes. Es werden gesunde, jedoch auch mal astigere Hölzer eingesetzt als im Möbelbau. Eine einheitliche, gleichmäßige Maserungsabfolge kann z.B. bei Sichtblenden, Profil- oder Konstruktionsholz nicht gewährleistet werden.

Harzaustritte

Ein nachträgliches Ausharzen ist bei Nadelhölzern gerade bei warmer Witterung oder direkter Sonneneinstrahlung nicht vermeidbar. Diese Eigenschaft kann durch einen dunklen, absorbierenden Anstrich noch verstärkt werden. Tipp für den Fall der Fälle: Benutzen Sie ein Stück Holz als 'Spachtel' und entfernen Sie vorsichtig ggf. ausgelaufenes Harz.

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