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Neubau – Auflagen beim Energieverbrauch und der Heizungstechnik

- Der nachstehende Artikel bezieht sich auf zukünftig geltenden Pflichten für deutsche Bauherren, ähnliche Gesetzgebungen finden wir aber auch in Österreich und der Schweiz. - 

Der Gesetzgeber hat mit der Energieeinsparverordnung Richtlinien für neu zu errichtende Häuser festgesetzt und will durch diese Vorgaben die energetische Gebäudequalität vorantreiben. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag aufzeigen, warum unsere Holzhäuser diese gesetzlichen Auflagen erfüllen und wie mit den passenden Heizungssystemen der Energieverbrauch gesenkt werden kann.

Was ist beim Hausbau zukünftige zu berücksichtigen?

Laut Energiesparverordnung haben ab 2021 alle Neubauten einem Niedrigenergiestandard zu entsprechen. Um diesen Standard zukünftig ohne Hindernisse zu erfüllen, ist es wichtig sich bereits im Vorfeld Kenntnisse über entsprechen Maßnahmen anzueignen.

Für die Bauherren ergeben sich aus der ENEV einige Pflichten, auf welche wir hier kurz eingehen möchten. Bei der energetischen Planung eines Neubaus werden diese Richtlinien zukünftig zu beachten sein.

Kurzer Faktenüberblick zur Energieeinsparverordnung

Ein gesetzlich vorgeschriebener Energiebedarf darf laut EnEV nicht überschritten werden um von einem Niedrigenergiehaus zu sprechen. Dabei spielt Maßgeblich der Primärenergiebedarf eine Rolle. Dieser wird auf Basis eines auf Berechnungen beruhenden Referenzgebäudes ermittelt, welches Berücksichtigung bei der energetischen Planung eines Neubaus findet. Der Primärenergiebedarf ist bereits in der Vergangenheit deutlich gesenkt worden, so durfte er 2014 noch um 25 Prozent höher liegen als 2016.

Der Primärenergiebedarf lässt sich ganz leicht berechnen, so werden die Primärenergiefaktoren und der Energiebedarf der Bewohner miteinander multipliziert. Die EnEV legt dabei für jeden Energieträger einen Primärenergiefaktor fest. Wärme aus der Umwelt wie Luft, Erdwärme und Sonnenlicht erhalten dabei einen Faktor von 0. Im Gegensatz dazu hat Strom einen Faktor von 1,8, gefolgt von Heizöl mit 1,4 und Erdgas von 1,1. Heizsysteme welche die Wärme aus der Umwelt gewinnen sind daher besonders für Neubauten empfehlenswert, da diese den Primärenergiebedarf deutlich senken. Ebenso sollte neben einer effizienten Heiztechnik auch auf die Dämmung von Außenwänden und Fußboden geachtet werden.

Warum erfüllen unsere Schwedenhäuser die Wärmedämmstandards der EnEV

Die KfW teilt Niedrigenergiehäuser zunächst in verschiedene Stufen ein und unterscheidet dabei unter anderen zwischen den Standards 40, 40+, 55, 70, 85, 100 und 115. Dabei gilt, je geringer die Zahl, desto weniger Energie wird verbraucht.
Wer in sein Neubau eine Solaranlage, eine Wärmepumpe oder Pelletheizung mit einplant geht damit bereits einen richtigen Schritt in Richtung KfW-Effizienzhaus.

Wer einen KfW Standard 55 anstrebt wird ohne eine Maßnahme zur Dämmung von Dach, Außenwänden und Fenster (Dreifachverglasung) nicht auskommen. Durch die energetischen Bauweise unserer Holzhäuser erfüllen diese bereits von Haus aus den Standard 55.

Zur Grundausstattung unserer Schwedenhäuser zählen dreifach verglaste Fenster, welche sich nach außen öffnen und dabei durch die intelligente Konstruktion unnötige Wärmeverluste minimiert werden. Ebenso erfüllen unsere Holzhauswände mit einer Dicke von 37,5 Zentimetern den Standard eines Niedrigenergiehauses. Für Häuser dieser Art sieht der Gesetzgeber eine Dämmung im Bereich von 15 – 40 Zentimetern vor. Mit einer hoch gedämmten Thermobodenplatte mit Fußbodenheizung sorgen Sie zugleich für ein hervorragende gedämmtes Fundament.

Nutzen für unsere Bauherren

Unsere Schwedenhäuser unterschreiten dabei ganz von selbst den maximal zulässigen Primärenergiebedarf der EnEV. Die Kombination aus erneuerbaren Energien und hervorragende Dämmstandards senken den Primärenergiebedarf. Damit ist je nach Planvorgaben ein KfW-Effizienzhaus Standard oder ein Haus in Passivhausqualität ohne großen baulichen Mehraufwand zu realisieren.

Aufgrund der hohen energetischen Qualität förder die KfW den Neubau von Niedrigenergiehäusern auch finanziell über attraktive Förderdarlehen. Dabei gibt es abhängig vom erreichten Standard unterschiedliche Fördermittel, umso sparsamer ein Haus, umso Höher fällt dabei die finanzielle Förderung aus.

Zusammengefasst bedeutet dies für den Bauherrn: Zukunftssicheres Heizen und Bauen sowie mögliche finanzielle Unterstützung der KfW für den Hausbau.

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

Mit diesem Gesetzt beabsichtigt die deutsche Bundesregierung neben anderem den Anteil an erneuerbaren Energien am deutschen Gesamtenergieverbrauch auf mindestens 14 Prozent zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen ist das EEWärme-Gesetz ein wichtiger Hebel. Es schreibt unter anderem vor, das Neubauten zu einem gewissen Prozentsatz ihren Heizwärmebedarf, neben fossilen Brennstoffen, aus erneuerbaren Energien decken müssen. Mit einer Erdwärmepumpe erzielt man einen Anteil von ca. 50 Prozent. Durch die individuelle Planungsfreiheit haben unserer Schwedenhäusern die optimalen Voraussetzungen für den Einbau von Wärmerückgewinnungssystemen, solarthermischen Anlagen und Wärmepumpen je nach Kundenwunsch.

Ein großer Vorteil bietet sich hieraus für unsere Bauherren. Das EEWärmeG kann durch eine effiziente Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien leicht erfüllt werden. Zu den werden im Zusammenspiel mit der Dämmung auf Niedrigenergie- oder Passivhaus Niveau langfristig die Verbrauchskosten beim Heizen gesenkt.

Die Wärmepumpe, ein Beispiel zum Einsatz effizienter Heiztechnik

Der Brennstoff einer Wärmepumpe stammt aus der Energie der Umwelt und liefer somit quasi Heizwärme zum Nulltarif, wodurch sich die Anschaffungskosten schnell amortisieren lassen. Dabei arbeiten Wärmepumpen besonders effizient in Kombination mit Fußbodenheizungen. Im Vergleich zur herkömmlichen Heizungen reicht einer Fußbodenheizungen eine Vorlauftemperatur von 35 Grad Celsius an Stelle von bis zu 60 Grad Celsius. Je geringer die Differenz zwischen der aufgenommenen Umweltwärme und der benötigten Vorlauftemperatur, wird auch weniger Strom durch die Wärmepumpe benötigt um das Temperaturgefälle auszugleichen und diese kann somit auch effizienter arbeiten.

Wärmepumpen gibt es in verschiedenen Arten, weitere Informationen finden Sie hier.

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Hausaufbau in der Nähe von Stuttgart, 07.11.2017
Der Hauswirtschaftsraum
 

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